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15. Nov. - das Ur

Kennst du das Ur?
Du hast jeden Tag damit zu tun.
Meist, indem du es teilst; was dann zu einem Ur-teil führt.

Das Ur ist das Große Ganze, die Schöpfung selbst,
die in all ihrer Perfektion nicht aufteilbar ist in Gut oder Schlecht.

Wenn du dein Ur-vertrauen stärkst, wirst du mehr und mehr spüren,
dass alles, was passiert, grundsätzlich in Ordnung ist.
Wenn es das für dich nicht ist, liegt das eher an dir
als am Leben.

Was immer dir also widerfährt ... versuch, es hinzunehmen,
zu akzeptieren. Urteile nicht. Spüre hin. Woher kommt dein Gefühl?
Was kannst du nun tun, um wieder in Einklang zu kommen?

14. Nov. - ungeschriebene Gesetze

Die Welt ist vollkommen!

Dies ist eine grundsätzliche Feststellung,
die für das ganze Universum zutrifft, die wir jedoch
bezogen auf unser eigenes Leben meist nicht erkennen können.
Das liegt daran, dass wir mit unserer begrenzten Wahrnehmung
nur immer einen Ausschnitt der Wahrheit erkennen können.

Wenn z.B. Regen fällt, ist er vielerorts für Pflanzen und Tiere lebensrettend,
doch wenn er auf unsere Tomaten prasselt, sehen wir das als negativ an.

Wenn der Staat eine halbe Milliarde Euro für eine gescheiterte Maut
verschwendet, beklagen wir uns über unsere rausgeschmissenen Steuergelder.
Dass dieses Geld andererseits aber nicht mehr in die unsinnige Rüstungsspirale fließt,
und somit die nicht gebauten Panzer tausende Menschenleben im Jemen und
anderswo retten, können wir nur erkennen, wenn wir den Blick weiten.

Wenn jemand uns nicht zurückgrüßt, sind wir oft verletzt und verärgert.
Doch eigentlich sollten wir dankbar sein für dieses Gefühl, denn es zeigt uns ja,
woran wir noch arbeiten müssen: an unserer Selbstliebe.

Es gibt tatsächlich nichts, das nicht zwei Seiten hätte.
Jede Begegnung, jede Zerstörung, jede Erschaffung, jede Situation.
Wenn wir den Blick weiten, wenn wir unseren persönlichen Horizont erweitern,
erkennen wir die Vollkommenheit in allem was ist und können sehr ruhig werden.












Diesen Baum hat Dr. Jürgen Nawatzki so schön eingerichtet.

 

 

 

 















Dieses Bild hat Marita Zacharias gemalt.